"In Europa ci sono già i presupposti per l'esplosione di un conflitto sociale. Questo è il seme del malcontento, dell'egoismo e della disperazione che la classe politica e la classe dirigente hanno sparso. Questo è terreno fertile per la xenofobia, la violenza, il terrorismo interno, il successo del populismo e dell'estremismo politico."

venerdì 28 settembre 2018

Prime verifiche per il piano di cybersicurezza italiano

I lettori di „Uropia, il protocollo Maynards“ e in genere i frequentatori di questo Blog saranno abituati alla raccolta di informazioni, testimonianze ed articoli che rappresentano le basi tecnologiche, giuridiche ed informatiche sulle quali la distopia del romanzo è costruita.

Troverete infatti in questo e nei post precedenti e successivi una collezione di informazioni direttamente tratte dal web, senza commenti o censure, dalle fonti originali –errori tipografici compresi!- e con i link relativi.


"L’EMERGENZA

Cybersecurity, Italia troppo vulnerabile. Il governo punta a rivedere i piani di difesa

L’allarme del sottosegretario agli Esteri, Guglielmo Picchi, alla conferenza dell’Osce di Roma: “Il Paese è estremamente esposto: siamo quarti al mondo per attacchi subiti. Si tratta di offensive mirate che possono minare la stabilità nazionale”
A.S., 28 Set 2018

A un anno dall’entrata in vigore il piano nazionale italiano sulla cybersecurity è pronto per affrontare il suo primo “tagliando”, per verificarne l’efficacia ed eventualmente modificarlo e migliorarlo. E’ l’annuncio che arriva dal sottosegretario agli Esteri Guglielmo Picchi, che ha parlato di questo tema a Roma durante la conferenza Osce “How to lower the risks of conflict and misunderstandings between states in cyberspace” (“Come limitare i rischi di conflitto e di incomprensioni tra stati nel cyberspazio”).
Il ragionamento di Picchi parte da una constatazione: quella che l’Italia “è un Paese estremamente esposto agli attacchi informatici, il quarto Paese al mondo per attacchi subiti. E’ una nostra priorità difenderci, tenendo presente che spesso sono atti deliberati dove può essere minato tanto della stabilità nazionale”.
Un contesto in cui secondo Picchi si rende necessario “verificare se la strategia adottata da oltre un anno dall’Italia sia effettivamente quella giusta”. “Fino a un anno e mezzo fa, la situazione della cybersecurity in Italia era estremamente frammentata, non c’era una governance univoca, ma tanti centri in agenzie e ministeri che si occupavano della questione – spiega Picchi – Nel 2017 abbiamo fatto due cose fondamentali: creato un centro di coordinamento sulla cybersecurity alla presidenza del Consiglio, accentrando tutte le attività, e realizzato un piano nazionale per la cybersicurezza di undici punti, che affronta tutti gli aspetti di sicurezza individuale, sicurezza dello stato, militare e industriale. E’ un piano che ha avuto un anno di attuazione e credo sia compito del governo fare una verifica del primo anno d’implementazione ed eventualmente portare dei correttivi utili”.
@RIPRODUZIONE RISERVATA"
(Corriere Comunicazioni, A.S., 28.09.2018)

martedì 29 maggio 2018

Öttinger: "I mercati insegneranno agli italiani a votare nel modo giusto"


Oettinger-Aussagen empören Italiener
Der EU-Kommissar sagt in einem Interview, er hoffe, dass der Einbruch auf den Finanzmärkten die italienischen Wähler davon abbringen werde, Populisten zu wählen. Die Reaktionen auf seine Einmischung sind heftig. Jetzt hat er sich entschuldigt.
EU-Kommissar Günther Oettinger hat mit einer Wahlempfehlung gegen Populisten in Italien heftige Reaktionen ausgelöst. Oettinger sagte am Dienstagin einem Interview der Deutschen Welle, er hoffe, dass die negative Reaktion der Finanzmärkte die Italiener bei Neuwahlen davon abbringe, Populisten zu wählen. Später entschuldigte sich Oettinger. Er respektiere den Willen der linken, rechten oder gemäßigten Wähler in jedem Land, schrieb er in einer Erklärung. "Ich wollte nicht respektlos sein und ich entschuldige mich dafür."
Die Empörung auf Oettingers Aussagen folgte in Italien prompt. Der Chef der rechten Lega, Matteo Salvini, schrieb auf Twitter: "VERRÜCKT, in Brüssel kennt man keine Scham. Der EU-Haushaltskommissar, der Deutsche Oettinger, sagt, dass die Märkte den Italienern zeigen werden, die richtige Sache zu wählen. Wenn das mal keine Drohung ist ... Ich habe keine Angst." Später fügte Salvini hinzu: "Wer mein Volk beleidigt, indem er sagt, dass die Märkte die Italiener lehren werden, was sie wählen sollen, muss sofort zurücktreten."

Auslöser der heftigen Reaktionen war ein Tweet des Deutsche-Welle-Journalisten Bernd Thomas Riegert, der das Interview mit Oettinger geführt hat. Riegert hatte einen Satz in direkter Rede Oettinger zugeschrieben, den dieser aber in dem Gespräch so nicht getätig habe, wie Riegert später erklärte. "The markets will teach the Italians to vote for the right thing", hatte Riegert geschrieben. Später entschuldigte er sich ebenfalls auf Twitter. Er habe die Aussage "falsch wiedergegeben", der Satz sei als "schnelle Zusammenfassung" gedacht gewesen.

In my first Tweet on exclusive #Oettinger Interview I misquoted the commissioner. That‘s why I deleted it. It was meant to be a rapid reaction summary of the interview. I apologize for the confusion and the mistake. Please, read the translated quotes (still plenty there). #Italy


Wörtlich hat Oettinger in dem Interview gesagt: "Meine Sorge und meine Erwartung ist, dass die nächsten Wochen zeigen, dass die Märkte, dass die Staatsanleihen, dass die wirtschaftliche Entwicklung Italiens so einschneidend sein könnten, dass dies für die Wähler doch ein mögliches Signal ist, nicht Populisten von links und rechts zu wählen."
Und er hatte hinzugefügt: "Schon jetzt ist die Entwicklung bei den Staatsanleihen, bei dem Marktwert der Banken, beim wirtschaftlichen Verlauf Italiens generell deutlich eingetrübt, negativ. Dies hat mit der möglichen Regierungsbildung zu tun. Ich kann nur hoffen, dass dies im Wahlkampf eine Rolle spielt, im Sinne eines Signals, Populisten von links und rechts nicht in die Regierungsverantwortung zu bringen." Diese Formulierungen sind weicher als der von Riegert getwitterte Satz, doch auch an ihnen entzündet sich Kritik in Italien.
Juncker spricht von "unklugen Bemerkungen"
Angesichts der aufgeheizten Situation distanzierten sich EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und EU-Ratschef Donald Tusk von Oettinger. Juncker sei über die "unklugen Bemerkungen informiert worden", sagte ein Kommissionssprecher. "Die Italiener und nur die Italiener werden über die Zukunft ihres Landes entscheiden und niemand sonst." Tusk erklärte auf Twitter. "Mein Appell an alle EU-Institutionen ist: Bitte respektiert die Wähler. Wir sind hier, um ihnen zu dienen, nicht, um ihnen Vorgaben zu machen." Europa-Grünenchef Reinhard Bütikofer forderte sogar die Entlassung Oettingers. "Mit seinen Äußerungen gießt Oettinger Benzin in die lodernden Flammen des Populismus", erklärte Bütikofer. "Er schadet damit der Europäischen Union." EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker müsse deshalb "die Reißleine ziehen".
Die Kurse an der Mailänder Börse gaben um etwa drei Prozent nach
Angesichts der ungewissen Regierungsbildung in Italien sind die Kurse an der Mailänder Börse am Dienstag erneut eingebrochen. Während der von Staatspräsident Sergio Mattarella mit der Regierungsbildung beauftragte Finanzfachmann Carlo Cottarelli noch an der Zusammenstellung seines Kabinetts arbeitete, gaben die Kurse um etwa drei Prozent nach. Die Spanne zwischen zehnjährigen deutschen und italienischen Staatsanleihen stieg deutlich an.
Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, warnte vor den Auswirkungen einer italienischen Staatskrise auf die deutsche Wirtschaft. "Italien ist so groß und bedeutsam, dass seine Krise zu Deutschlands Problem wird", sagte Fratzscher dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Italien könne auch Deutschland mit in den Sog einer tiefen Depression ziehen.
29 Mai 2018, 20:48
https://www.sueddeutsche.de/politik/regierungsbildung-in-italien-oettinger-aussagen-empoeren-italiener-1.3996356

mercoledì 21 febbraio 2018

Il governo austriaco vara il pacchetto di sorveglianza con il trojan federale

I lettori di „Uropia, il protocollo Maynards“ e in genere i frequentatori di questo Blog saranno abituati alla raccolta di informazioni, testimonianze ed articoli che rappresentano le basi tecnologiche, giuridiche ed informatiche sulle quali la distopia del romanzo è costruita.

Troverete infatti in questo e nei post precedenti e successivi una collezione di informazioni direttamente tratte dal web, senza commenti o censure, dalle fonti originali –errori tipografici compresi!- e con i link relativi.


"Kriminelle rüsten auf": Regierung beschließt Sicherheitspaket

Die Überwachung verschlüsselter Nachrichten, der Ausbau der Videoüberwachung und die Einführung von "Quick-freeze" sollen das "subjektive Sicherheitsgefühl" der Österreicher stärken.
Die Regierung hat am Mittwoch ihr länger geplantes "Sicherheitspaket" auf den Weg gebracht. Kernpunkte sind die Überwachung verschlüsselter Nachrichten, die Ausweitung optischer und akustischer Überwachung sowie die Nutzung von Videoüberwachung zur Verfolgung von Straftaten. Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) und Justizminister Josef Moser (ÖVP) sehen darin keine Massenüberwachung.
Laut Kickl seien die Maßnahmen nötig gewesen, um einerseits das "subjektive Sicherheitsgefühl" zu stärken, andererseits den Methoden Krimineller eine Antwort zu liefern. Mit dem "Sicherheitspaket" sage man dem staatsfeindlichen Terrorismus und der schweren Kriminalität den Kampf an. "Die Kriminellen rüsten auf", so müssten dies nun auch Justiz und Exekutive tun. Konkret werde nicht das Umfeld des Verdächtigen überwacht, sondern nur der Betroffene selbst. Auch der größtmögliche Schutz der Rechte einzelner Betroffener stehe im Vordergrund. Moser betonte, dass sowohl die Grundrechte gewahrt blieben, als auch der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz Beachtung gefunden habe.

Von WhatsApp bis "Quick-freeze"

Neben der Überwachung verschlüsselter Nachrichten, wie etwa im Falle von WhatsApp und Skype, und dem Ausbau der Videoüberwachung, zum Beispiel auf Autobahnen, finden sich noch etliche andere Maßnahmen im Überwachungspaket. So werden etwa die verfahrensrechtlichen Bestimmungen bei der Beschlagnahmung von Briefen neu geregelt. Bei der Einführung von "Quick-freeze" handelt es sich um eine personenbezogene Vorratsdatenspeicherung, die im Anlassfall eine Aufbewahrung der Daten für maximal zwölf Monate zulässt. Auch die optische und akustische Überwachung von Personen wurde um die neuen Terrorismusdelikte angepasst.
Auf polizeilicher Ebene werden sogenannte Sicherheitsforen eingeführt, bei denen Exekutive und private Organisationen eng zusammenarbeiten sollen. Nicht zuletzt soll auch ein Kostenersatz eingeführt werden, wenn Polizeikräfte vorsätzlich oder mutwillig falsch gerufen werden.
(APA)"
(Die Presse, 21.02.2018)

venerdì 16 febbraio 2018

Attivista per i diritti dei minori arrestato per abusi


Children's rights activist Peter Newell jailed for abuse

By Vinnie O'Dowd, BBC News, 16 February 2018
A children's rights activist has been jailed for six years and eight months for sexually abusing a boy in the 1960s.
Peter Newell was the former co-ordinator of the Association for the Protection of All Children charity.
The 77-year-old from Wood Green, north London, was sentenced last month at Blackfriars Crown Court.
He admitted five indecent and serious sexual assaults on a child under 16.
The Association for the Protection of All Children, or Approach, says its objectives are to prevent cruelty and maltreatment of children and advance public knowledge in the UK and abroad.
It says its focus is on protecting children from "physical punishment and all other injurious... whether inside or outside the home".
Approach operates through the Children Are Unbeatable! Alliance in the UK and the Global Initiative to End All Corporal Punishment of Children.
There is no suggestion the south London-based charity knew about Newell's behaviour, which occurred before he was employed there.
In 2015 Approach brought a complaint to Europe's top human rights watchdog against France and six other EU countries over its failure to explicitly ban smacking children.
Newell was listed as Approach's co-ordinator in its accounts on the Charity Commission website, although the most recent document says he stood down from the role in May 2016.
According to the accounts, for the five years from 2012 to 2016, Approach received hundreds of thousands of pounds in income from the NSPCC and Save the Children, as well as other organisations abroad and a private donor. Barnardo's provided funding in four of those years, while income from Unicef came in 2014 and 2015.
The latest accounts for 2017 show Approach only received funding for its overseas activities, and the NSPCC and Barnardo's were not listed as having made any contributions.
None of Approach's funders are believed to have been aware of Newell's actions.
Beneficiaries not at risk
In a statement, the Metropolitan Police said Newell's offences, which were first reported to it in March 2016, started when his victim was aged 12.
Police said they took place between 1965 and 1968 at a number of addresses and locations in south and east England, including London.
Newell pleaded guilty on 2 January to two charges of serious sexual assault between May 1966 and May 1968 and three charges of indecent assault committed between May 1965 and May 1968.
The Charity Commission said it was informed by Approach about the allegation against Newell in 2016.
It said: "We have been in correspondence with the charity on this matter since 2016 to ensure the charity's safeguarding procedures are robust and that there are policies in place to protect its beneficiaries.
"The charity has confirmed that it has safeguarding policies and procedures in place which are being kept under review and that the charity and the trustees have very limited contact with children and that there is no suggestion that the charity's beneficiaries were or are at risk."
In 2007, Newell co-authored the Implementation Handbook for the Convention on the Rights of the Child for Unicef.
Unicef said it has "zero tolerance for sexual exploitation and abuse".
A spokesperson added: "We are deeply shocked to hear of the arrest of Peter Newell. We had no knowledge of this crime when he worked as a Unicef consultant 10 years ago. Unicef has since set in place strong procedures to vet staff and consultants."
Barnardo's said it was "one of over a 100 organisations that supported the Alliance".
"We have no evidence that anyone at Barnardo's was aware of these terrible charges and we no longer fund the Alliance," a spokesman said.

Link originale: https://www.bbc.com/news/uk-43075546